Für eine Kultur des sozialen Miteinanders

Alle Programme und Vorhaben, alle Projekte und Pläne wären vergeblich, ließen sich nicht Menschen finden, die bereit wären mitzuhelfen, eine humane, solidarische und lebenswerte Gesellschaft zu bauen:

Menschen, die ein großes Projekt verwirklichen - oder die ganz einfach dort anpacken, wo sie gerade stehen, mit den Mitteln, über die sie verfügen und die denjenigen helfen, denen sie begegnen. Menschen, die spüren, dass wir nicht nur für das verantwortlich sind, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

All diese Menschen sind Vorbilder. Ihnen schulden wir Dank und Anerkennung.

Bundespräsident Johannes Rau 2000


Wir benötigen auch Ihre Hilfe und Ihr Engagement um die Lobby für Kinder zu stärken.

Helfen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft, Ihre Zeit-, Sach- oder Ihre Geldspende damit wir helfen können. 


Wir erleben neben dem Engagement auch die Gefährdungen und Einschränkungen, sehen die Hindernisse auf dem Weg zu gelingendem Aufwachsen. Gerade auch durch die Verknappung öffentlicher Mittel, die bewusste Konsolidierung dieser Haushalte und durch den Rückzug auf gesetzliche Pflichtaufgaben aus dem Sozialgesetzbuch werden Hilfestellungen zur Erziehung weniger angeboten und oftmals auf das scheinbar dringlichste Notlagenmanagement reduziert.

Kinder als Armutsrisiko Nummer eins – die PISA–Studie als der Spiegel der langjährigen Versäumnisse unserer Erziehungs- und Bildungspolitik – Gewalttaten Jugendlicher auch als Konsequenz des Werteverfalls in unserer Gesellschaft würden eigentlich ein deutlicheres öffentliches Engagement fordern. Eine Möglichkeit, diesem Mangel in Teilen zu begegnen, ist das freiwillige Engagement von Menschen.

Der Mangel ist hinreichend beschrieben. Menschen wissen nichts von einander, leben nebeneinander her, helfen sich nicht (mehr) gegenseitig. Verantwortliche sind auch in ausreichender Zahl definiert.

Dem Kinderschutzbund geht es darum, einen Markt der Möglichkeiten zu organisieren, auf dem Menschen füreinandem, einen Markt der Möglichkeiten zu organisieren, auf dem Menschen füreinander etwas tun. Es geht um Eltern und Kinder und um die Unwägbarkeiten bzw. Überforderungen des Zusammenlebens in den verschiedensten Familienformen. Es herrscht ein großer Mangel an Zeit, an der Fähigkeit sich mit Kinder auseinander zu setzen, es fehlen Gesprächspartner oder die Fähigkeit Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen.  Kurz gesagt, bieten wir ein Forum für Mängellagen und Lösungen, wir suchen Menschen für Menschen.