Thema: Einrührung einer Kindergrundsicherung

Auszug aus dem Newsletter vom Bundesverband des Kinderschutzbundes

Thema: Einführung einer Kindergrundsicherung

„Am Montag war internationaler Tag für die Beseitigung der Armut. In Deutschland sind mehr als 3 Millionen Kinder von Armut betroffen. Mehr als 3 Millionen Kinder, die nicht dabei sein können, wenn das Geld für die Klassenreise, den Eintritt ins Museum oder die neuen Sportschuhe nicht mehr reicht. Mehr als 3 Millionen Kinder mit weniger Möglichkeiten und weniger Chancen. Kinder aus armen Familien werden zudem häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. Dabei haben nach der Kinderrechtskonvention alle Kinder das Recht auf ein gutes und würdevolles Aufwachsen, das ihnen ermöglicht, am Sozialleben teilzuhaben, sich gesund zu entwickeln und zu entfalten. Als Teil des Bündnisses Kindergrundsicherung fordert der Kinderschutzbund seit über 10 Jahren die Einführung einer Kindergrundsicherung. Seit Ende letzten Jahres ist das Ziel greifbar: Die Kindergrundsicherung steht im Koalitionsvertrag und soll bis 2025 eingeführt werden. Der Kinderschutzbund fordert eine gute Umsetzung und eine ausreichende finanzielle Ausstattung, damit aus dem großen Ziel, Kinderarmut zu beenden, Realität werden kann.“

Unser Jugendmigrationsdienst bietet neue Projekte an

Wir können heute 3 neue Projekte vom Jugendmigrationsdienst vorstellen:

  • Video- und Trickfilm-Labor
  • Sporttreff für Frauen
  • Sporttreff für junge Männer


Sprachkitas retten – Update

Stand Freitag 7.10.2022 lagen für die Petition „Sprachkitas retten“ bereits 277.640 Unterschriften vor. Die Petition der Kampagne ist die vierterfolgreichste Petition der letzten 15 Jahre. Und es geht weiter …

Wir möchten nochmal auf den heutigen Aktionstag 19.10.2022 hinweisen. Ziele dieses Tages sind

  • Sichtbarkeit der Kampagne und des Anliegens in ganz Deutschland
  • Aktionen in jedem Bundesland
  • Fokus auf lokale Aktionen

Aber die wichtigste Botschaft ist „Schnelle Einigung und klare Perspektive für die Sprach-Kitas“

Für weiteres Infos bitte gern hier reinschauen www.sprachkitas-retten.de


Der Kinderschutzbund entlastet Eltern bei den Verpflegungskosten

Wir bewegen uns in schwierigen Zeiten. Auf vielen Ebenen wird das Leben unüberschaubar und vor allem auch teurer. Von dieser Entwicklung ist keiner ausgenommen und viele Eltern wissen nicht mehr, wie sie die ihr Leben finanzieren sollen.

Die Betreuungskosten in den Kitas und Grundschulen belasten Familien. Zwar steigen aktuell diese Kosten nicht, bei den allgegenwärtigen Kostensteigerungen fällt es Familien zunehmend schwer, die monatlichen Ausgaben zu stemmen. Durch die Sozialstaffel und die Bildungs- und Teilhabegutscheine werden die Familien entlastet, die wenig Geld zur Verfügung haben und öffentliche Leistungen beziehen. Wenn Familien weder Leistungen nach den SGB, Wohngeld und dem Kinderzuschlag erhalten, ist die Bezuschussung von Betreuungs- bzw. Verpflegungskosten schwierig. Nun ist der Durchschnittsverdienst in unserer Region nicht so üppig, dass der größere Teil der Eltern die Betreuungskosten problemlos finanzieren kann. Mit der Einführung des neuen Kitagesetzes mussten wir die Elternbeiträge in unseren Kitagruppen drastisch erhöhen und wir sind an die bestehenden Kostensätze durch Verträge gebunden. An diesem Punkt können wir derzeit nichts verändern. Neben den Betreuungskosten belasten zusätzlich die Verpflegungskosten in den Einrichtungen das Familienbudget. Dass Preissteigerungen von Lebensmitteln und Energie das Essen auch in unseren Einrichtungen teurer machen, verwundert nicht. Und so würden die Kosten für ein Mittagessen ab dem 01.10.2022 von 3,30€ auf 3,50€ steigen.

Der Vorstand des Kinderschutzbundes hat nun beschlossen, Familien zumindest ein wenig zu entlasten. Allen Eltern, deren Kinder in Einrichtungen des Kinderschutzbundes betreut werden und das Essen ihrer Kinder zahlen, werden wir ab dem 01.10.2022 einen Essengeldzuschuss von 1,00€ pro Mittagessen gewähren.

Diesen Zuschuss können die Eltern direkt in der Einrichtung oder auch per Mail beantragen und er gilt zunächst für das laufende Schuljahr – also bis einschließlich Juli nächsten Jahres. Diese Befristung ist einerseits dadurch begründet, dass der finanzielle Aufwand des Kinderschutzbundes konkret erst in der Praxis überschaubar wird, andererseits aber auch mit der Hoffnung verbunden ist, dass bis dahin auf der Ebene von Land-, Kreis- und/oder Kommunalpolitik Entscheidungen getroffen werden, die alle Eltern entlasten werden.

 

Der Kinderschutzbund Nordfriesland wird im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu sein Möglichstes unternehmen.

Den Download der Erklärung können Sie hier durchführen.

Elternbrief: Zuschuß zum Verpflegungsgeld

Liebe Eltern!

Für alle wird im Augenblick das Leben teurer. In allen Bereichen müssen die Menschen mehr Geld für ihren Alltag ausgeben und so werden die Belastungen für Familien immer größer. Auch wir nehmen uns da nicht aus.
Mit der Kita-Reform in Schleswig-Holstein mussten wir unsere Elternbeiträge massiv erhöhen und auch unsere Verpflegungskosten sind gestiegen. Dies wird vermutlich auch so weitergehen.

Der Vorstand des Kinderschutzbundes hat beschlossen, Familien beim Essengeld in unseren Einrichtungen zu entlasten.

Die nächste Kostenerhöhung steht an. Ab dem 01.10.2022 werden wir den Preis für ein Mittagessen von 3,30€ auf 3,50€ erhöhen müssen. Gleichzeitig können die Eltern aus unseren Einrichtungen, die die Verpflegungskosten selbst zahlen, einen Zuschuss von 1,-€ pro Mittagessen beim Kinderschutzbund Verein beantragen. Da wir noch nicht konkret wissen können, wie hoch der Zuschuss des Vereins insgesamt sein wird, haben wir diesen Zuschuss erst einmal bis zu 31.07.2023 befristet.
Gleichzeitig werden wir versuchen, die Kommunalpolitik davon zu überzeugen, Eltern in Husum und Friedrichstadt insgesamt durch einen Essenszuschuss zu entlasten.

Wir bitten die selbstzahlenden Eltern, die diesen Zuschuss beantragen wollen, den folgenden Abschnitt auszufüllen und in den Einrichtungen abzugeben, per Mail zu schicken oder in der Asmussenstr. abzugeben.


Den Antrag und diesen Elternbrief können Sie hier runterladen.

Fest der Begegnung am 20.08.2022

Bei wunderbarem Sommerwetter fand am Sonnabend, 20.08.2022 organisiert vom JMD im Kinderschutzbund, der Fachstelle Migration im DW Husum und dem Quartiersmanagement der Oberen Neustadt das Fest der Begegnung im Husumer Schloßpark statt. Ca. 450 Menschen feierten mit Spielen, Livemusik und Tanz, Sprayerwand, internationalem Buffett, Modellautoparcour und vielem mehr ein ausgelassenes Fest. Es gab viel Raum für Miteinander und Gespräche, Kontakte wurden geknüpft, man traf sich wieder nach 2 Jahren Coronapause und die Stimmung war entsprechend fröhlich!

Elternbrief – Neue Geschäftsführung

Liebe Eltern,

mein Name ist Sandra Kreutz-Bergmann und ich bin die Nachfolgerin von Gregor Crone.

Ich war in der Vergangenheit von Kita bis zur stationären Jugendhilfe in vielen Bereichen u.a. auch als Leitung tätig und widme mich der neuen Herausforderung für den Kinderschutzbund Nordfriesland die Geschäftsführung zu übernehmen.

Ich freue mich ab sofort für den Kinderschutzbund tätig zu sein und Sie und Ihr Kind und natürlich alle Netzwerkpartner kennenzulernen.

 

 

Sommer, Sonne – und noch eine Info. Wir machen Betriebsurlaub.

Liebe Eltern und liebe weitere Nutzer unserer Internetseite.

Ab Montag 25.07.2022 gehen wir für drei Wochen in die Ferien. Wir wünschen allen Kindern und Eltern eine schöne und erholsame Zeit und freuen uns, Euch nach den Ferien ab dem 15.08.2022 wiederzusehen.

Nun noch eine Info: Im Normalbetrieb ziehen wir die Beiträge und die Verpflegung immer am Anfang des Monats ein. Aufgrund der Schließzeit wird dies in der Woche nach dem 15.08.2022 (33. KW) erfolgen.

Moin Familie – gemeinsam Kurs aufnehmen

Die Familienzentren in Nordfriesland bieten zukünftig in Zusammenarbeit mit dem Kreis NF Kurse an, um Eltern in Erziehungsfragen zu helfen und zu stärken. Die Kurse stehen unter dem Motto  „Moin Familie – gemeinsam Kurs aufnehmen“.

Wo können die Kurse helfen? Viele Eltern wünschen sich mehr Unterstützung in den alltäglichen Fragen in der Kindererziehung und da geht es nicht darum, ob man etwas richtig oder falsch macht. Gemeinsam können Wege gefunden werden, einen liebevollen Umgang mit den Kindern zu gestalten, der für beide Seiten gut umgesetzt werden kann.

Das Angebot von „Moin Familie – gemeinsam Kurs aufnehmen“ umfasst derzeit folgende Themen:

  •   Mein Kind im Kindergartenalter
  • Mein Kind in der Schule
  • Mein Kind in der Pubertät – wenn Eltern anstrengend werden

als auch weitere Kurse, die sich mit dem Bereich Autismus, ADHS, Legasthenie, Umgang mit Medien, Schulverweigerung und soziale Isolation befassen. Ein weiterer Teil des Angebotes sind Elternabende zu den unterschiedlichsten Themen wie Grenzen setzen , Geschwisterrevalität oder Medien, die kostenfrei gebucht werden können.

Weitere Informationen über Kurse und Veranstaltungen finden Interessierte auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.nordfriesland.de/moinfamilie und natürlich auf bei uns – dem Familienzentrum in Husum. Für Fragen steht dort unsere Koordinatorin Mira Reuter-Christiansen mit Rat und Tat zur Seite.